Kühlschrank

Worauf ich beim Kühlschrankkauf achten sollte

Ein neuer Kühlschrank, ein neuer Gefrierschrank oder eine neue Kühl-Gefrierkombination muss her? Da kommt natürlich die Frage auf, welches Gerät das richtige ist? Um einen passenden und gleichzeitig effizienten Kühlschrank zu finden, sollten ein paar Hinweise beachtet werden.

Der perfekte Kühlschrank aus dem Dschungel der Angebote

1. Der Strombedarf sollte nicht unterschätzt werden.

Wie so oft kann sehr „Billig“ sehr teuer werden und bei einem „Schnäppchen“ können langfristig gesehen die hohen Stromkosten den günstigen Einkaufspreis auffressen. Tatsächlich kann der Stromverbrauch auf die Jahre gesehen den Anschaffungspreis übersteigen. So wurde in einem Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Heft 7/2012 für eine sparsame Kühl-Gefrier-Kombination auf 15 Jahre 530 Euro Stromkosten berechnet und für eine vergleichbare Kombination mit hohem Verbrauch 920 Euro. Stromkosten sind folglich ein wichtiger, unbedingt zu berücksichtigender Faktor. Wenn man nach Schnäppchen sucht , kann man immer noch auf den großen Gutscheinportalen nach entsprechenden Angeboten schauen. Wenn man noch keinen konkreten Shop hat bei dem man bestellen ist da eine gute Übersicht von vielen großen Onlineshops.

2. Die Energieeffizienzklasse des Gerätes beachten.

In der Energieeffizienzklasse werden gemäß einer EU-Verordnung nicht nur Kühlschränke in verschiedene Klassen gemäß ihres Energieverbrauchs eingeordnet. Anfangs genügte noch eine alphabetische Vergabe mit einem „A“ für sehr sparsame Geräte und etwa einem „G“ für hohen Energieverbrauch. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Effizienz der Geräte immer mehr verbessert, sodass die ursprüngliche Energieeffizienzklasse A um bis zu drei Pluszeichen erweitert wurde. Die aktuell höchste Effizienz zeigt sich folglich bei Geräten mit der Kennzeichnung A+++. Die bestehende Kennzeichnung berücksichtigt neben den Energiekosten gleichzeitig die Lautstärke des Gerätes.

3. Auf die Größe kommt es an

Die Wahl des Kühlschrankes sollte von der Haushaltsgröße beziehungsweise der Personenanzahl im Haushalt abhängig gemacht werden. Ein überfrachteter Kühlschrank ist genauso wenig effizient wie ein zu leerer Kühlschrank. Nicht selten werden gerade in der heutigen Zeit mit überwiegend kleineren Haushalten, die aus 1 bis 2 Personen bestehen, zu große Kühlgeräte gekauft, die im Verhältnis zum Nutzen zuviel Strom verbrauchen.

Auch hierzu stellte die Stiftung Warentest eine Richtlinie auf, bezogen auf das Volumen des Kühlschranks im Verhältnis zu den im Haushalt lebenden Personen.

Für 1 bis 2 Personen ist ein Kühlschrank mit einem Volumen von 100 bis 140 Liter ausreichend. Jede weitere Person wird mit zusätzlichen 50 Litern veranschlagt.

4. Ist ein Gefrierfach notwendig?

Diese Frage ist abhängig vom eigenen Verhalten und der Art der Vorratshaltung. Der Handel bietet hierzu vier verschiedene Gerätetypen an. Den Kühlschrank ohne Gefrierfach, den Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach, die Kühl-Gefrierkombination sowie den Gefrierschrank oder die Gefriertruhe.

Wiederum zeigt sich die Stiftung Warentest mit entsprechenden Richtwerten als sehr hilfreich bei der Entscheidungsfindung.

Bei kleiner Vorratshaltung ist ein Gefrierteil mit 50 bis 80 Liter Volumen ausreichend.
Bei größeren Mengen an einzufrierenden Lebensmitteln sind es 100 bis 130 Liter Volumen.

Gefrierfach ist aber nicht gleich Gefrierfach, hier bestehen Unterschiede in den Temperaturen, wobei die Tiefe der Temperaturen die Länge der Lagerdauer beeinflusst. Je tiefer das Gefrierfach das Gefriergut herabkühlt, desto länger kann es aufbewahrt werden. Die Einteilung erfolgt hierbei üblicherweise über ein Sternesystem mit 1 bis 4 Sternen, wobei 1-Stern-Gefrierfächer bis Minus 6 Grad Celsius herunter kühlen, was etwa einer Woche Lagerdauer entspricht. Die höchste Klasse, 4 Sterne, kühlt auf Minus 18 Grad und tiefer herab, wodurch Lebensmittel über ein Jahr eingefroren werden können.

5. Den Standort des Gerätes mit der Klimaklasse bestimmen.

Unter der Klimaklasse ist der Temperaturbereich zu verstehen, indem der Kühlschrank optimal betrieben wird. So weist etwa der Keller meist eine andere Temperatur auf als die Küche. Die Angaben an den Geräten geben Auskunft über den besten Standort im Haus oder der Wohnung. Dabei steht „SN“ für Subnormal und Temperaturen von Plus 10 bis 32 Grad Celsius. „N“ für Normal beinhaltet 16 bis 32 Grad, „ST“ für Subtropen 16 bis 38 Grad und „T“ für Tropen 16 bis 43 Grad.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Markus Autor

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